Western-Mail
Ausgabe August 2003
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Western-Mail
Ausgabe November 2003
 
 

 

Highway News, Ausgabe März / April 2017: (PDF)
Die Thompson Brothers beim Country Music Meeting 2017 in Berlin

 



Die Thompson Brothers
beim Country Music Meeting im Fontane Haus

Februar 2011, www.countrymusicnews.de

…Doch dann musste der US-Star Platz machen für ihre Landsleute, die Thompson Brothers. Die Brüder Andy (Gesang, Gitarren) und Matt (Gesang, Schlagzeug) kamen nach Berlin mit einer neuen CD im Gepäck. Sie betitelten das neue Werk mit "New Orleans" und stellten in ihrem Bühnenprogramm gleich einmal einige Titel davon vor. Besonders eingängig und mit großem Hit-Potential ausgestattet ist "Lucky Sometimes", was auch das Publikum im Saal schnell erkannte und begeistert mitgehen ließ. Auch "One Drink at a Time", das auf dem Sampler zum Countrymusic Meeting 2011 enthalten ist, entpuppte sich als echte Erfolgsnummer mit seiner eingängigen Melodie, die strikt geradeaus führt. Die Thompson Brothers haben ein glückliches Händchen für schöne Melodien, die im Kopf haften bleiben, tanzbar sind und das Zeug zu einem Hit besitzen. Die Musik tendierte oft vom Country weg in Richtung Pop, aber immer mit eingängigen, durchlaufenden Beat. Ihr Auftritt war geprägt von Humor und Witz, gepaart mit viel Talent und Können. Einer der Höhepunkte in ihrem Programm: das von Simon & Garfunkel bekanntgemachte "Cecilia" in einer speziellen Version. Auch hier waren wieder die Linedancer vor der Bühne sehr aktiv. Zum Schluss ihres Programms gaben auch die Thompson Brothers noch einmal kräftig Gas, mit "The Shape I'm In" folgte ein wirklicher Kracher. Es ist schon erstaunlich, wie diese Zwei-Mann-Band agierte, wie sie ohne viel Firlefanz und Schnickschnack einen kraftvollen Sound, dem es an nichts mangelte, aufstellten.
Andreas Weihs für www.CountryMusicNews.de


Der Countryfreund, Ausgabe Mai 2010: (PDF)

 


Aus Pullman City Daily News / Bayern - 2.Juli 2003:

Black Bison Saloon platzte aus allen Nähten!

Da sind wieder echte Könner in Town. Was die Zwei hervorzaubern, ist nicht nur erste Sahne, es grenzt an Akrobatik. Oder hat schon jemand einen Drummer gesehen, der nebenher mit der linken Hand den Bass spielt? Matt heißt er, der jüngere Bruder von Andy , dessen Finger auf der Gitarre tanzen als wäre es das Einfachste auf der Welt. Dazu ein zweistimmiger Gesang, der seines Gleichen sucht. Da wächst echt was rüber: Gänsehaut - gute Laune - Temperament! Kein Wunder, dass die beiden Bostoner, die seit 1991 in Nashville /TN leben und arbeiten, in den Staaten mit Größen wie Alabama und sogar der Countrylegende Willie Nelson auf der Bühne stehen. Mit Bühnen haben sie übrigens schon durchschlagende Erfahrungen gemacht: Eines Tages spielten sie auf einem LKW-Anhänger, der ihnen immer wieder Stromschläge verpasste. Als echte Profis stoppten sie das Konzert nicht, sondern versuchten den Schockwellen durch Jumps zu entgehen. Das kam beim Publikum so gut an, dass sie längere Zeit die Hüpfer in ihre Show integrierten. In die Pullman City-Technik haben sie offenbar Vertrauen: Matt traut sich barfuss! Mehr heute Abend im Saloon!

Aus Pullman City Daily News / Bayern - 3.Juli 2003:
Thompson Brothers - die Zweite…

Die kann man sich wirklich zweimal hintereinander anhören! Diese Musiker verbreiten so viel Atmosphäre, dass sogar Hunting Wolf in schwärmen kam: "Das ist Gefühl, das ist herz, da kann man träumen…". Und recht hat er. Selten hab ich soviel Cowboys und Cowgirls so andächtig zuhören gesehen, selten so viel Applaus und selten so viel leuchtende Augen. Ein Genuss ohne Reue!

Wheel-Country Mail aus Franken, Ausgabe 54, Aug. 2003:
Die Thompson Brothers im Süden zu Gast

Oder: Wie man Bayerische Musikherzen im Sturm erobert.
Duos gibt es viele, aber solch eines hatten die Gäste noch nie erlebt.
"Unfassbar!", "wie machen die das?" und "So was hab ich noch nie gesehen" gehörten wie überall, wo die akustischen Thompson Brothers auftreten zu den meistgehörten Äußerungen.
Wer es bislang versäumt hat die Thompson Brothers live zu sehen, sollte sich für die nächste tour ein Plätzchen in der ersten Reihe reservieren. Es lohnt sich 100%ig!!!

Riesen-Party mit den Thompson Brothers im
AMERICAN WESTERN SALOON Berlin
oder: ... es geht auch ohne "Country Roads"

Normalerweise herrscht montags im American Western Saloon friedliche Stille, denn irgendwann muß sich ein stets im Dienste der Country Music arbeitendes Team ja auch mal erholen können. Am Montag, dem 17. Februar, jedoch strömten die Massen regelrecht in den beliebten Berliner Country Treffpunkt, um teils noch einmal, teils aufgrund vieler Empfehlungen erstmalig die beiden Thompson Brothers Andy und Matt aus Nahsville (TN) zu sehen, zu hören und ihre einmalige Show zu erleben.

Das Serviceteam hatte alle Hände und Tabletts voll, in der Küche stapelten sich die Burger- und Steak-Bestellungen und DJ Honky Tonk Andy sorgte auf seine unnachahmliche Weise für die entsprechende Einstimmung zu diesem Abschluß-Konzert der Europa-Tour der Thompson Brothers.

Kurz nach 21 Uhr erklang dann auch der ersehnte erste Live-Song, dem ohne Unterbrechung über 90 Minuten lang etliche Eigenkompositionen sowie Oldtime Country Favourites folgten. Aber auch viele bekannte Titel, die nur wenig oder teilweise gar nicht auf einer der vielen deutschlandweit angebotenen Country-Veranstaltungen zu hören sind, wie "The Boxer", "Pinball Wizard", "Mojo Mama", wurden derartig ausdrucksstark und enthusiastisch von Andy Thompson (vocals, acoustic guitar) und seinem Bruder Matt, der gleichzeitig Bass, Bongos, etliche Egg-Shaker und (mit den Füßen) zwei weitere Percussions bediente und obendrein auch noch den einen oder anderen Titel sang, dargeboten, daß sich das ausgelassene Publikum Zugaben von über einer Stunde erkämpfte.

Irgendwann gingen Andy und Matt dann zwar die Ideen aus, welchen Song man als nächste Zugabe vortragen könnte, und aber auf Zuruf aus dem Publikum zauberten die beiden Brüder immer wieder Titel in ungewöhnlichen Arrangements aus ihren Instrumenten. Als Andy jedoch aus lauter Verzweiflung die Frage "How about ‚Country Roads' ?" stellte, erklang unmißverständliche Mißbilligung über diesen Vorschlag aus dem Publikum und ich glaube, nicht nur das Publikum sondern auch die beiden Thompson Brothers selbst waren gar nicht enttäuscht darüber, daß statt dessen mit "Swept Away" ein völlig anderer Titel dargeboten wurde. Und wer "Swept Away" in der Thompson-Brothers-Version noch nicht live erlebt hat, sollte dies bei der nächsten Gelegenheit unbedingt nachholen. Gespräche über ein Wiedersehen mit dem deutschen Publikum wurden bereits geführt, genaue Infos hierüber erhaltet ihr in einer der kommenden Ausgaben der Western Mail.

Nach über zweieinhalb Stunden Live Music ohne jede Pause hatten sich Andy und Matt Thompson dann in ihren wohlverdienten Feierabend verabschiedet und jeder der an diesem Abend anwesenden Gäste verließ aus zwei Gründen den American Western Saloon mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht: Zufrieden zum einen über die Tatsache, bei einem wirklich außergewöhnlichen Event dabei gewesen zu sein und zufrieden zum anderen über die Vorfreude auf die nächste Thompson-Brothers-Tour in Deutschland.

Marion Freier

Western Mail, Nr. 3 - März 2004
CMM Berlin 2004 - Europa's größte Country Music Messe

....deshalb möchte ich nur ein paar Auftritte nennen, die mich persönlich begeisterten und wo ich weiß, dass das Gros der Besucher es ähnlich sah.
Allen voran sind die Thompson Brothers aus den USA zu nennen. Musiker mit einer Musikalität, Entertainment-Qualtitäten und Austrahlung wie ich nur wenige kenne. Ihr Repertoire ist schier unerschöpflich und fesselnd. Seit langer Zeit wieder einmal Musiker in unserer Szene, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Kein Wunder, dass ihr zusätzliches Konzert am Samstag Abend nach der Messe im American Western Saloon aus allen Nähten platze.

Wheel Magazin, März 2004
CMM Berlin 2004

Ganz was besonderes waren die Thompson Brothers. Das amerikanische Duo, das mit Akustikgitarre, Bass und Percussion arbeitet, begeisterte mit ihrem Temperament die Fans der Countrymusic. Die Thompson's kann man fast garnicht beschreiben, sie muß man gesehen und gehört haben.

Berliner Abendblatt, Nr. 8 - 18. Februar 2004
Die Thompson Brothers sangen im Knast

Vor gut 170 geladenen Gästen und Schließern der JVA Tegel zeigten die Country-Stars Andy und Matt Thompson,wo der musikalische Hammer hängt. Schon mit den ersten Songs beeindruckten sie die Gefangenen so sehr, dass diese auf den Sitzen tobten.

Western Mail

Was haben die Thompson Brothers und Bill Monroe gemeinsam? Auf den ersten Blick meint man gar nichts, aber das ist falsch. Genau wie der Großmeister der Bluegrass Music, Bill Monroe, bekamen auch die Thompson Brothers auf dem Pfingstfestival in Neusüdende eine Standing Ovation. Eine Ehrung, die sonst nur den größten Bluegrassern und ganz wenigen Singer/Songwriter Kollegen widerfährt. Die Frage nach dem Warum ist schnell beantwortet. Weil die beiden Thompson Brüder einen Spaß an ihrer Musik haben, der unglaublich ansteckend ist und in kürzester Zeit auf jedes Publikum überspringt. Absolute Country Puristen entdeckten sich beim “Permanent-Grinsen” während des Vortrages der Brüder aus Massachusetts. Während vor dem Saal noch diskutiert wurde, ob denn das nun Country sei oder nicht, kochte das Publikum im Saal bereits und konnte nicht genug bekommen.
So geht es aber allen Besuchern eines Thompson Brothers Konzertes, sei es in einem kleineren Club, auf Country Festivals oder sogar auf Stadtfesten mit mehreren tausend Zuhörern. Die Mai/Juni Tournee der Thompson Brothers durch Deutschland bewies diese Tatsache erneut.
Selbst die “oberen Zehntausend”, in diesem Fall die Gäste der VIP-Lounge beim SES Boxabend im Maritim Hotel Magdeburg, ertappten sich beim rhythmischen Wippen und fanden das Duo aus den USA, nach anfänglicher Unverständnis, einfach klasse. Einige Gesichter sah man dann beim zweiten Magdeburger Konzert im Scala Cinema knapp eine Woche später wieder im Auditorium. Dieses Gastspiel im Kinosaal war ebenfalls außergewöhnlich. Als Opening Act fungierte Will Kincaid mit seiner Band Southbound Train. Will höchstpersönlich hatte das Konzert organisiert und erfreulicher Weise kamen viele Gäste seiner Einladung nach und bereuten ihren Besuch keinesfalls. Andy Thompson, Hauptsänger der TB, war stimmlich etwas angeschlagen und aus dem Scherz heraus, seine Stimme höre sich ein wenig wie Bonnie Tyler an, war sofort eine Thompson Brothers Version des Bonnie Tyler Hits “It`s A Heartache” geboren, die vom Publikum frenetisch gefeiert wurde. Das Scala Konzert wird auf der nächsten Tour der Jungs garantiert eine Wiederholung finden. Auch an dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Will Kincaid und sein gesamtes Team. Für 2005 sind weitere Konzerte in und um Magdeburg geplant und der ganz in der Nähe liegende Harz wird auch wieder im Tourprogramm vertreten sein.
Doch nicht nur Live Konzerte standen während dieser Tour auf dem Programm. Auch zwei Studiotermine hatten die Brüder Andy und Matt. Zum einen hatten sie Mike Strauss schon auf der letzten Country Music Messe zugesagt, dass sie an seiner CD zum Jubiläum 2005 mitwirken und so spielten die Jungs zwei Songs im Studio von Tom Bopp (Onkel Tom‘s Hütte) ein. Desweiteren standen die beiden auch im Studio einzigartig arbeitenden Musiker für die CD Produktion von Gitty Fisher im Pullman City II Tonstudio zur Verfügung. Dabei war die Kreativität der beiden begnadeten Künstler ein wahrer Quell der Musikalität.
Zur Entspannung zwischen ihren vielen musikalischen Verpflichtungen treiben die beiden Brüder eine ganze Menge Sport, so unter anderem Laufen und Radfahren. Im Harz gab es auch die Möglichkeit, die größeren Naturerhebungen mit dem Fahrrad zu erkunden oder einen mehrere Kilometer langen Lauf durch die Gegend zu unternehmen. Andy und Matt nehmen bei Gelegenheit gerne auch an Wettbewerben wie Städtemarathon o.ä. teil. Kurzfristig kam auch so der Entschluss, beim Stadtmarathon in Potsdam den Halbmarathon (gut 21 km) mitzulaufen. Fast ohne Spuren der Erschöpfung kamen Andy und Matt ins Ziel, wie man auf dem Foto Zieleinlauf unschwer ablesen kann. Zwischendurch hatten sie mitlaufende Kameraden auch nach einer kurzen "Toilettenpause” schnell wieder eingeholt. Fit sind die beiden auf jeden Fall. Vielleicht gibt es ja während der nächstjährigen Tour wieder die Chance, an einem Marathon teilzunehmen.
Erstmals in Deutschland waren die Thompson Brothers auch für zwei Stadtfeste in Nordhausen und Wernigerode verpflichtet worden. Vorher tauchte ab und an die Frage auf, ob die beiden alleine es schaffen könnten, auf solch großen Bühnen das sehr zahlreiche Publikum zu packen. Fans der Thompson Brothers kennen die Antwort, für alle anderen: JA, natürlich. Auch in Nordhausen und Wernigerode räumten die beiden Vollblutmusiker ab. Begeisterte Zuschauer wurden schnell zu Fans und 2005 werden sicher erneut große Stadtfeste auf dem Tourplan auftauchen. Zwei Musiker mit der Power einer großen Band, mit vielseitigem Programm und Spielfreude par excellence, einfach der Wahnsinn.
Das fanden auch die knapp 100 Ladies, die sich zur ersten Ladies Night in den American Western Saloon in Berlin eingefunden hatten. Knapp 100 Damen auf einem Montagabend? Wow! So war es auch. Die beiden Thompson Brüder wirkten anfangs schon etwas irritiert, nur weibliche Gesichter im Publikum zu erblicken, doch das Eis brach auch hier schnell und ein Feuerwerk bester Thompson Brothers Music folgte. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert und einige Ladies dürften am darauffolgenden Arbeitstag etwas mehr Make Up aufgelegt haben, um die Müdigkeit nach diesem famosen Abend zu verdecken.
Doch nun heißt es erst mal wieder Geduld bis zum nächsten Besuch der Thompson Brothers zu haben, aber der steht ja schon fest. Zum Jubiläum der Country Music Messe in Berlin vom 27. – 30. Januar 2005 werden die beiden Jungs wieder im Lande sein. Wir zählen schon jetzt die Tage.

Pascal Meinert